
Kurzkommentar von Elmar Fort, Business Development Manager bei ZTE Deutschland, über die Ablösung der vorhandenen TK-Infrastruktur bei der Einführung von Unified Communications (UC)
Die meisten TK-Anlagenanschlüsse in Deutschland basieren immer noch auf ISDN. Diese werden in Zukunft durch NGA-Breitbandanschlüsse (Next Generation Access) abgelöst. Im ersten Schritt muss sichergestellt werden, dass die bestehenden TK-Anlagen/PBXen an die neue Infrasturktur angebunden werden können. In einem weiteren Schritt können diese durch NGN-Lösungen (Softswitch, IMS) beim Netzbetreiber vollkommen ersetzt werden. (...)
Mit den neuen IMS-/ NGN- Infrastrukturen kann man zukunftsweisende Dienste wie Unified Communication im Festnetz und im Mobilfunk zentral anbieten. Der Netzbetreiber muss bei der Erneuerung seiner Infrastruktur die Sicherstellung der gegenwärtigen und zukünftigen Funktionalität gewährleisten wie auch die Qualitätsfaktoren (QoS = Quality of Service) berücksichtigen. ZTE bietet das gesamte Spektrum an modernster Infrastruktur für den Transport und die Bereitstellung der Dienste im Netz an.
Für den Geschäfskunden bedeutet die Umstellung auf NGN eben nicht unbedingt eine neue TK-Anlage, da die Funktionalitäten und der Anschluss durch Migration beim Netzbetreiber sichergestellt werden. Möchte er jedoch neues TK-Equipment anschaffen (heute sehr oft VoiP-basiert), ist dieses dann relativ leicht in die neue NGN-Netzinfrastruktur integrierbar. Vorteil: Der TK-Adminsitrator kann sich neuen Aufgaben widmen. Eine neue Herausforderung ist dann die Integration der TK-Dienste in die bestehende IT-Lösungen innerhalb des Unternehmens.
(Quelle: IT Director, Juni 2009)