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  • ZTE unterstützt Entwicklung BBV, Bouwfonds und ZTE kooperieren beim privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau im unterversorgten ländlichen Raumder Gigabit-Gesellschaft in Deutschland
  • 06-11-2017
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    BBV, Bouwfonds und ZTE kooperieren beim privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau im unterversorgten ländlichen Raum

    Frankfurt, 6. November 2017 –  Mit der Breitbandversorgung  Deutschland (BBV), Bouwfonds Investment Management (Bouwfonds IM) und der ZTE Deutschland betritt ein starker neuer Partner für den privatwirtschaftlich finanzierten Glasfaserausbau in strukturschwachen Regionen den deutschen Markt. Die drei Unternehmen wollen künftig gemeinsam gezielt bestehende Versorgungslücken in weitgehend vernachlässigten Regionen durch den Aufbau zukunftsfähiger, leistungsstarke Netze schließen. Dabei finanziert Bouwfonds gemeinsame Projekte. Die von der ZTE Deutschland gebauten und mit ZTE-Technologie ausgestatteten Netze werden von der BBV vermarktet und betrieben. Dies sieht eine jetzt unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen den drei Partnern vor. Als Finanzberater der BBV fungiert dabei der Bereich Infrastructure & Energy der Privatbank Berenberg.

     

    Sun Jie – General Manager ZTE Deutschland, Manfred Maschek – CEO BBV Deutschland, Dr.  Peter Selgert – CEO Bouwfonds IM Deutschland bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung (v.l.n.r.).

    Insgesamt steht für die Kooperationspartner im ersten Schritt ein zweistelliger Millionenbetrag für gemeinsame Projekte bereit. Die Finanzierung erfolgt über den kürzlich aufgelegten zweiten institutionellen Infrastrukturfond, den Bouwfonds Communication Infrastructure Fonds II (BCIF II). Das erste Projekt der Kooperationspartner ist die Errichtung eines Glasfasernetzes in der Stadt Bretten in der Nähe von Karlsruhe. Das bereits vermarktete Netz wird gemeinsam von der BBV und vom Technologieunternehmen ZTE Deutschland geplant und errichtet. Der BCIF II wird die passive Infrastruktur nach der Fertigstellung kaufen, die BBV wird das Netzwerk dann anmieten und betreiben. Im Rahmen ihrer Kooperation haben die Partner bereits weitere potenzielle Ausbaucluster im Raum Nordbaden und in der Metropolregion Rhein-Neckar identifiziert, die schrittweise in naher Zukunft angegangen werden sollen.

     

    Dr. Peter Selgert, Direktor Asset Management Kommunikationsinfrastruktur bei Bouwfonds IM, erläutert: „Das Investment in Bretten steht exemplarisch für unsere Investitionsstrategie. Der BCIF II investiert in Infrastruktur im unterversorgten, ländlichen Raum. Ziel dabei ist es, aus mehreren Teilnetzen ein flächendeckendes, regionales Glasfaserkabelnetz aufzubauen und auf diese Weise sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen mit High-Speed-Internet zu versorgen.“ Der „Bouwfonds Communication Infrastructure Fund II“ wird zwischen 500 und 600 Millionen Euro in „passive Telekommunikationsinfrastruktur“ wie Glasfasernetze, Sendemasten und Datenzentren investieren.

     

    „Mit unseren Kooperationspartnern wollen wir auf diesem sich gerade entwickelnden Feld eine Vorreiterrolle übernehmen. Dabei können wir dank der ausgewiesenen gemeinsamen Expertise und der sorgfältigen, strukturierten Herangehensweise sehr stabile Cashflows erzielen und vor allem die Entwicklungsrisiken für alle Beteiligten begrenzen. Denn die Infrastruktur wird immer erst nach der Fertigstellung vom Investor angekauft“, betont Manfred Maschek, Geschäftsführer der BBV Deutschland, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

    Quelle: BBV Deutschland

     

    „Die stärkste Volkswirtschaft Europas braucht auch die leistungsfähigste digitale Infrastruktur, insbesondere in ländlichen Gebieten. Es ist unser erklärtes Ziel, den Weg Deutschlands in die Gigabit-Gesellschaft zu fördern und als weltweiter Technologieführer bei Breitbandtechnologien den Aufbau einer Gigabit-Infrastruktur voranzutreiben“, ergänzt Sun Jie, Geschäftsführer der ZTE Deutschland GmbH. „ZTE ist schon seit über 12 Jahren in Deutschland ansässig und hat hier langfristige Investments getätigt. Von daher haben sich hier Partner mit derselben langfristigen Perspektive zusammengefunden.“

     

    Die privatwirtschaftliche Finanzierung von Glasfasernetzen in bisher mit schnellem Internet un- und unterversorgten Regionen wird künftig auf dem Weg Deutschlands in die Gigabit-Gesellschaft eine Schlüsselrolle spielen. Das von Fachleuten geschätzte Investitionsvolumen von 70 bis 80 Milliarden EURO für einen flächendeckenden Glasfaserausbau ist von den Netzbetreibern alleine nicht zu bewältigen.