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  • Auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft mit G.fast@212MHz
  • 07-12-2017
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    Whitepaper zum BUGLAS Jahreskongress 2017: Technologieführer ZTE und Glasfasernetzbetreiber NetCologne bieten nachhaltige Lösung für Zukunfts-Infrastrukturen


    Auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft mit G.fast@212MHz

    ·     NetCologne & ZTE: Von der digitalen in die Gigabit-Gesellschaft

    ·     ZTE und NetCologne sind mit der Einführung von G.fast-Technologieführer der Branche

    ·     G.fast: Booster für Gigabit-Bandbreiten

    ·     450.000 Haushalte können perspektivisch mit Gigabit-Anschlüssen von NetCologne versorgt werden

     


    ZTE und NetCologne als Aussteller auf dem BUGLAS Jahreskongress 2017

    Düsseldorf/ Bonn, 7. Dezember 2017Während man in Bund und Ländern noch bis nach der letzten Bundestagswahl eine flächendeckende Breitband-Versorgung mit 50 Mbit/s bis 2018 für ausreichend hielt, gilt diese Zahl mittlerweile nur noch als Etappenziel. Im Juli 2017 verkündete die Bundesregierung das neue Ziel: Von der digitalen in die Gigabit-Gesellschaft. Es wird allgemein erwartet, dass sich auch die neue, noch zu bildende Bundes-regierung dieser Forderung anschließen wird. Damit hat sich auf Bundesebene die Erkenntnis durchgesetzt, dass die stärkste Volkswirtschaft Europas auch die leistungsfähigste digitale Infrastruktur braucht – bis 2025 soll der Aufbau von flächendeckenden Gigabit-Netzen auf Glasfaserbasis erfolgen.

     

    Auch in NRW: ‚Glasfaser first‘

    Die neue nordrhein-westfälische Landesregierung sieht das genauso. Sie plant einen „Masterplan Gigabit“, der dafür sorgen soll, dass NRW bis 2025 über flächendeckende Gigabit-Anschlussnetze verfügt. „Mit unserem Ansatz ‘Glasfaser first‘ wollen wir Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren zu einem echten Gigabit-Land mit einer zukunftsfesten digitalen Infrastruktur machen“, sagte Digitalminister Andreas Pinkwart auf der Jahrestagung des Bundesverbandes Glasfaseranschluss (BUGLAS) am 6. Dezember 2017 in Niederkassel und bekräftigte, dass die Landesregierung für das Vorantreiben der Digitalisierung bis 2025 mehr als sieben Milliarden Euro an zusätzlichen Mitteln vom Land, dem Bund, der EU und der Wirtschaft mobilisieren wolle.

     

    2025? Wir fangen jetzt an!

    Für den regionalen Telekommunikationsanbieter NetCologne, der deutschlandweit zu den größten FTTB (Fibre-to-the-Building)-Netzbetreibern gehört, und den


    Timo von Lepel, CEO von NetCologne, und SUN Jie, Geschäftsführer von ZTE Deutschland, auf dem BUGLAS Jahreskongress

    international führenden Technologieanbieter ZTE liegt dieses Datum zu weit in der Zukunft. Die beiden Unternehmen schlossen zu Beginn des Jahres 2017 eine strategische Partnerschaft über GPON- und G.fast-Technologien mit dem Ziel, das bestehende Inhouse-VDSL2-Netzwerk durch die Implementierung eines neuen G.fast-Netzwerks zu modernisieren. Ziel ist es, das größte und schnellste FTTB-Netzwerk in Deutschland aufzubauen.

     

    Ende Mai 2017 gaben ZTE und NetCologne gemeinsam die Ultra-Breitband-Lösung G.fast@212MHz bekannt. In einem Live-Test wurden auf der Breitbandmesse AngaCom erstmals Übertragungsraten von mehr als 1,8 Gigabit pro Sekunde im FTTB-Netz gemessen. Mit der vorgestellten 212 Megaherz-Lösung für G.fast

    konnte eine Verdopplung des Frequenzspektrums zur Datenübertragung erreicht werden. Mit dieser Technik setzen sich ZTE und NetCologne deutschlandweit an die Spitze der Übertragungsraten im Privatkundenbereich.

     

    Digitalmetropole Köln

    „In Köln werden bis 2022 70 Prozent aller Haushalte auf einen direkten Glasfaseranschluss der NetCologne zugreifen können“, sagt Geschäftsführer Timo von Lepel. Der regionale Anbieter hat mit DigitalNetCologne im Oktober ein umfassendes Ausbauprogramm vorgestellt, im Zuge dessen in der Domstadt 400 Kilometer neuer Glasfaserleitungen verlegt werden. „Neben dem Upgrade der bereits bestehenden FTTB-Anschlüsse auf G.fast wächst unser Glasfasernetz damit um 100.000 weitere Haushalte“, so von Lepel. Köln verfügt damit über eines der dichtesten Glasfasernetze Deutschlands, der bundesweite Durchschnitt liegt bei etwa 7 Prozent.

     

    Gigabit-Strategie von ZTE

    „ZTE ist weltweit zweitgrößter Entwickler und Hersteller von Breitbandtechnologien – die Leistungsfähigkeit der G.fast-Lösung unterstreicht unsere technologische Spitzenposition in eindrucksvoller Weise und ist ein schöner Erfolg für die hervorragende Kooperation mit NetCologne,“ erläutert Sun Jie, Geschäftsführer der ZTE Deutschland GmbH. „In den vergangenen Monaten hat sich die Diskussion um

     

    die Digitalisierung nicht nur verstärkt, sondern sie hat an Dringlichkeit zugenommen. Es gehört zu den strategischen Zielen von ZTE, Deutschland beim Aufbau der Gigabit-Gesellschaft zu unterstützen. ZTE engagiert sich für eine dauerhafte Kooperation mit Regierungsstellen und verschiedenen Marktteilnehmern, um die Entwicklung der Gigabit-Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen und Deutschland anzuführen.“

     

    G.fast = Booster für Gigabit-Bandbreiten

    „Wie schon bei der sehr frühen Entscheidung für FTTB/H als einzig zukunftsfähige Anschlusstechnologie zeigt sich NetCologne auch beim Einsatz von G.fast wieder als Vorreiter für die Branche“, äußerte sich Wolfgang Heer, Geschäftsführer

    Wolfgang Heer, Geschäftsführer des BUGLAS, und SUN Jie, Geschäftsführer von ZTE Deutschland, auf dem BUGLAS Jahreskongress

     des Bundesverbands Glasfaseranschluss, auf der Jahrestagung des BUGLAS in Niederkassel. „G.fast macht auf der Kupfer-Inhouse-Leitung dedizierte Bandbreiten im Gigabit-Bereich möglich. Angesichts von über 18 Millionen Bestands-Gebäuden in Deutschland, die allermeisten noch ohne Glasfaser

    im Haus, ist G.fast daher der Booster für FTTB- Anschlüsse. Die Kooperation von ZTE und NetCologne sehen wir daher als zukunftsweisende Möglichkeit der schnellen Realisierung von echten Gigabit-Bandbreiten, die wir so dringend brauchen.“

     

    Die maßgeschneiderte G.fast-Lösung von ZTE hilft NetCologne, einen schnellen und ressourcenschonenden Übergang ins Gigabit-Zeitalter zu vollziehen. Während des Netzwerk-Transformationsprozesses werden lediglich die Mini-DSLAMs in den Kellern der Gebäude gegen neue ausgetauscht. Durch die maßgeschneiderte Gehäusekonstruktion kann NetCologne vorhandene Halterungen sowie Kabel und anderes technisches Equipment weiter verwenden – was den Installationsprozess entscheidend beschleunigt. Das maßgeschneiderte Design ermöglicht es auch, bereits vorhandene CATV-Module in das G.fast-DPU-Gehäuse einzubauen. Durch technische Innovation senken NetCologne und ZTE somit die Kosten für die Einführung neuer Services, schonen Ressourcen und beschleunigen den Time-to-Market der neuen Gigabit-Services für die Kunden.


    G.fast – die Technik auf einen Blick

     

    ·     Das schnellste G.fast-Netz:

    ü  NetCologne ist der erste Netzbetreiber in Deutschland, der eine G.fast-DPU mit einem 212-MHz-Chipset in seinem bestehenden Netzwerk bereitstellt. Mit der Erhöhung der Zugriffsgeschwindigkeiten von 100 Mbit/s auf bis zu 1,8 Gigabit Summenbandbreite ermöglicht NetCologne den Gigabit-Zugang über das eigene FTTB-Netz.

    ü  Durch die Erweiterung des Spektrums erhöht G.fast die Übertragungsrate über die Kupfer-Inhouse-Leitung auf das Übertragungsniveau der Glasfaser und bietet Funktionen wie flexible Konfiguration, stabile Verbindungen, geringen Stromverbrauch und gute Kompatibilität.

     

    ·     Das flexibelste G.fast-Netz:

    ü  Basierend auf dem FEXT-Free-Szenario verwendet NetCologne die innovative Port-Level-Mds-Konfigurationslösung von ZTE. Die G.fast-DPU von ZTE kann so konfiguriert werden, dass für jeden G.fast-Port unterschiedliche Mds-Werte eingestellt werden, um flexible Konfigurationen von Uplink- und Downlink-Raten zu erreichen und die Bandbreiten-Fähigkeiten der G.fast-Technologie voll auszunutzen. Dies bereichert das Produktportfolio, das NetCologne den Kunden bieten kann, verbessert die Benutzerfreundlichkeit und bietet ein flexibles und vielfältiges Portfolio mit symmetrischen DS- und US-Bandbreiten.

     

    ü  NetCologne verwendet die neue AC + RPF-Doppelstromversorgungslösung von ZTE. Dadurch kann bei der Bereitstellung der G.fast-DPU zwischen verschiedenen Stromversorgungsmechanismen gewählt werden. Das ermöglicht höchste Flexibilität.

     

    ·     Das am leichtesten zu betreibende G.fast-Netz:

    ü  ZTE integriert einen PMA -Mechanismus (Persistent Management) in sein EMS-System. Dieses ermöglicht NetCologne, die Offline-G.fast-DPU zu konfigurieren und zu warten, den Dienstbereitstellungs-prozess zu optimieren und den Betrieb und die Wartung des G.fast-Netzes zu vereinfachen.